Airline-Insolvenzen - wehren Sie sich

Dec
20

Petition: Airlines sollen Passagiergelder absichern

Jedes Jahr fliegen in Europa mehrere Fluglinien in die Pleite. Prominenteste Beispiele in Deutschland waren in 2017 sind airberlin und fly niki. In Großbritannien waren bei der Monarch-Pleite knapp eine Mio Passagiere betroffen. Laut dem Magazin Airlines sind in den letzten 15 Jahren in Europa über 200 Airlines in die Insolvenz geflogen. Erinnern Sie sich noch an SWISS AIR, SABENA oder MALEV?

Tausende von Passagiere stranden im Ausland und müssen auf eigene Kosten die Rückreise aus dem Ausland organisieren und finanzieren. Für die anderen endet der schon lange bezahlte Flug noch vor dem Reiseantritt, das Ticket ist wertlos, das Geld ist verloren.

Immer zahlt der Passagier die Zeche, Der ruinöse Preiskampf in der Luft wird nicht mit Eigenkapital sondern mit den Kundengeldern finanziert. Passagiere zahlen oft Monate vor Abflug die Tickets in voller Höhe. Eigentlich sollte die Airline damit den bezahlten Flug in der Zukunft vorbereiten. In Wirklichkeit werden oft die Löcher von gestern gestopft.

 

Pauschalreiseveranstalter sind verpflichtet, dem Reisenden einen Sicherungsschein auszuhändigen, bevor sie eine An- oder Restzahlung vom Kunden erheben dürfen. Dieser verbürgt dem Reisenden die Absicherung des Reisepreises bzw, auch der Heimreise im Falle der Insolvenz des Veranstalters.

Eine derartige Sicherheit genießen Kunden von Fluglinien nicht. Passagiere sind verpflichtet, das Ticket sofort bei Buchung in voller Höhe zu bezahlen. Fliegt die Fluglinie in die Insolvenz, ist das Ticket verloren. Wer noch nicht gestartet ist, hat die Option daheim zu bleiben oder ein zweites Mal bei einer anderen Airline zu bezahlen.

Passagiere die Ausland gestrandet sind, müssen auf eigene Kosten ihre Heimreise erneut finanzieren.

Seit Jahren argumentieren Airlines und ihre Verbände erfolgreich gegen die Verpflichtung einer Versicherung und begründen dies u.a. mit dann steigenden Ticketpreisen.

Wir fordern:

a) Fluglinien, die Tickets mit einem Abflug in der EU anbieten, müssen künftig den Passagieren eine Garantie in Form eines Sicherungsscheins anbieten, bevor der Ticketpreis erhoben wird.

b) sofern keine Garantie gestellt wird darf bei Buchung lediglich eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Flugpreises genommen werden, die Restzahlung ist erst am Tag der Beförderung fällig. Begründung:

Mit der Unterstützung dieser Petition tragen Sie zur Stärkung der Passagierrechte bei. Zwingen Sie die Airlines zum wirtschaftlichen Handeln und beenden Sie die Casinozockerei am Himmel. Keine Angst vor höheren Ticketpreisen. Gesunde und starke Player liefern sich auch künftig einen harten Wettbewerb, aber nicht auf Ihre Kosten sondern zu Ihrem Nutzen.

Helfen Sie mit unterstützen Sie jetzt die Petition

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