Pleitewelle in der Airlinewelt

Dec
06

fünf Insolvenzen in wenigen Monaten

Ein Ticket hat keinen Wert mehr. Der billigste Anbieter im Online-Portal bekommt den Zuschlag. Groß ist die Freude wenn der Deal fix ist, laut jedoch ist auch das Wehklagen, wenn der Urlaubsflieger nicht kommt.

Von August bis November 2018 flogen gleich fünf Airlines in die Insolvenz: 

  • PRIMERA AIR wollte mit Billigtickets nach USA den Nordatlantik erobern
  • SMALL Planet Deutschland war für deutsche Reiseveranstalter unterwegs
  • AZUR AIR Deutschland fiel wahrscheinlich wegen hoher Entschädigungszahlungen auf Grund langer Verspätungen finanziell vom Himmel.
  • VLM war ein belgischer Billigflieger der auch auf dem deutschen Markt aktiv war
  • Skywork, eine Schweizer Regionalfluglinie führte den letzten Flug von Hamburg nach Bern durch, danach blieben alle Maschinen am Boden.

Wichtig für Reisende: War die insolvente Airline Bestandteil einer Pauschalreise, so verliert der Kunde kein Geld, der Reiseveranstalter haftet für die Beförderung ggf muss er eine Ersatzbeförderung stellen. 

Wurde direkt bei der Airline gebucht, ist im Regelfall das Geld verloren.

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