RYANAIR unter Druck

Sep
12

Billigflieger schliesst Mdeien bei der Hauptversammlung aus

Wie hoch ist der Druck bei RYANAIR. Bisher war jede Gelegenheit recht, mit markigen Aussagen in die Öffentlihkeit zu kommen. Jetzt wurde jedoch ein Zutrittsverbot für Medien bei der Hauptversammlung am 20.09.2018 ausgesprochen.

Für RYANAIR sind neue Zeiten angebrochen. Jahrzehntelang wurden Gewerkschaften nicht als Verhandlungspartner akzeptiert. Auch Streiks kannte das Unternehmen nicht. Arbeitsbedingungen für die Crew, Scheinselbständigkeit bei Piloten, der Umgang mit Passagierrechten, diese und andere Themen interpretierte RYANAIR gerne nach Gutsherrenart.

Auf Kosten von Mitarbeitern und wohl auch Passagieren konnte sich RYANAIR zur grössten und profitabelsten Airline in Europa entwickeln.

Mittlerweile stehen die Zeichen auf Sturm. Europaweit protestieren die Mitarbeiter und organisieren sich in Gewerkschaften. Mit Arbeitsniederlegungen wurden bereits in Italien und Irland Abschlüße zu Gunsten der Mitarbeiter erzwungen.

Auch das in Deutschland stationierte Personal wird mittlerweile von den Gewerkschaften VC-Vereinigung Cockpit und ver.di vertreten. Erste Streiks haben bereits stattgefunden.

Diese Gemengelage ist für das Unternehmen neu und drückt extrem auf die Erlöse. Unter Auschluß der Öffentlichkeit muss das Management den Shareholdern wohl nun erklären, warum der Siegeszug durch Europa wohl nicht fortgesetzt werden kann, bzw. welche Massnahmen man ergreifen will.

Die Luft ist dünner geworden, die Konkurrenz auf dem Billigsektor ist mittlerweile enorm. Neben Easyjet, Germanwings oder VUELING buhlen viele weitere um Passagiere wie z.B. Joon, Wizzair, Transavia und Norwegian.

Es bleibt spannend ob wirklich alle wirtschaftlich überleben!

 

 

 

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