Sind Reisende Sündenböcke der Nation?

so geht es nicht liebe Politik!

„Bleiben Sie daheim, verreisen Sie nicht, treffen Sie sich nicht mit fremden Menschen und tragen Sie so zur Sicherheit Ihrer Mitmenschen und unseres Landes bei“.  

Mit diesen und ähnlichen Botschaften versucht die Politik einen Virus zu bekämpfen, der seit einem halben Jahr die Welt lahmlegt.

Wir wollen das Thema des Jahres 2020 nicht verharmlosen. Vor- und Umsicht sind ohne Zweifel geboten und die AHA-Regeln möchten heute schon viele nicht mehr missen. Auch die vielfältigen Hygienekonzepte werden und sollen uns erhalten bleiben.

Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass Erlebnisse, Begegnungen und soziale Kontakte zu unserem Leben gehören und zu unserem Wohlbefinden beitragen. Eine Urlaubsreise, gut geplant und durchgeführt mit einem verantwortungsvollen Reiseveranstalter, in ein Reiseziel ohne Reisewarnung, mit den vor- und umsichtigen Verhaltensweisen, wie wir sie gelernt haben, wird sicherer sein, als der Aufenthalt im heimischen Landkreis, dessen Inzidenzwerte gerade explodieren.

Das Auswärtige Amt nimmt für sich in Anspruch, Reiseländer und Regionen sehr genau zu beobachten und geliefertes Zahlenmaterial nach logischen Gesichtspunkten zu prüfen.  Wenn dann ein Reiseziel nicht auf der „roten Liste“ steht und wenn keine Reisewarnung existiert, dann sollten auch die Reisenden, die mit Wertschätzung und Respekt für das Zielland unterwegs sind, nicht per se zum Sündenbock der Nation abgestempelt werden.

Wir haben derzeit daheim tatsächlich ein ernsthaftes „Zahlenproblem“. Die Ursachen sollten wir jedoch dort bekämpfen, wo sie nahezu täglich auftauchen: in Schlachtbetrieben, bei verantwortungslosen Clubbetreibern oder Privatpartyveranstaltern, auf Großhochzeiten oder „versteckten Oktoberfesten“.

Ein verantwortungsvoller Urlaubsreisender, der gesund aus einem Reiseziel ohne Reisewarnung zurückkehrt, sollte nicht moralisch an die Wand gestellt werden.

Und wenn dieser Kunde vielleicht sogar den CO2 Ausstoß kompensiert hat, und wenn im besuchten Hilfsprojekt eine Lehrkraft noch ein weiteres Jahr bezahlt werden kann, dann ist dieser Beitrag höher zu bewerten als 14 kontaktlose Tage auf der Couch.

Wir werden auch weiterhin Kunden rund um den Globus schicken. Zu ausgesuchten Zielen, mit der gebotenen Verantwortung, mit fairen und nachhaltigen Partnern.

Ihr Dieter Ambros

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Dieter Ambros
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