Reisestories

Hier finden Sie persönliche Erfahrungsberichte der Mitarbeiter des ITO Reisebüros in Passau.

Das Team des ITO Reisebüros in Passau versucht jährlich alle Mitarbeiter auf Inforeisen zu schicken. Dabei erkunden wir für Sie die Hotels vor Ort und lernen Land und Leute kennen, damit wir Ihnen bei der Reiseberatung von unseren persönlichen Erfahrungen erzählen können.

Sie finden auf dieser Seite die Berichte unserer Mitarbeiter von Ihren Info- und Privatreisen. Bei Fragen können Sie jederzeit gerne die einzelnen Mitarbeiter des ITO Reisebüros in Passau kontaktieren.


Roswitha Weishäupl

Barut Hotel Arum Resort & Spa

Im September diesen Jahres war ich mit einer Info-Gruppe unterwegs in der Türkei. 

Dabei durfte ich mir die verschiedenen Hotels der Barut-Hotelkette anschauen und davon möchte ich Ihnen insbesondere das Barut Hotel Arum Resort & Spa ans Herz legen. 



Das 4,5*****-Hotel wird nur durch die ganz neu angelegte Strandpromenade vom wunderschönen langen Sandstrand von Side-Kumköy getrennt. Sie können entlang dieser tollen Strandpromenade mehrere Kilometer weit bis ins Zentrum von Side spazieren.

Das Hotel, das von der Besitzerfamilie Barut geführt wird, ist sowohl für Paare als auch für Familien optimal geeignet. Es besteht aus einem Haupthaus und mehreren in der großzügigen Gartenanlage verteilten Appartementhäusern. Die Doppelzimmer und Juniorsuiten für Paare befinden sich in erster Linie im Haupthaus, während die verschieden großen, aber immer aus mindestens zwei Räumen bestehenden Familienzimmer hauptsächlich auf die Nebengebäude verteilt sind. Die Zimmer sind sehr geschmackvoll und hochwertig ausgestattet.

Sehr einladend ist die große Poollandschaft mit großzügigen Liegeflächen. Für Kinder gibt es einen extra Kinderbereich, sowie ein abgetrenntes Becken mit Wasserrutschen. Die Liegen, Auflagen und Badetücher stehen Ihnen am Pool und auch am Strand ohne Gebühr zur Verfügung. Für die kühleren Tage steht Ihnen ein Spa-Center mit Massagen und Beautyanwendungen zur Verfügung.

Sie haben die Wahl zwischen Halbpension oder All inclusive. Morgens und abends bedienen Sie sich an reichhaltigen Buffets. Es gibt außerdem eine Ecke mit Vollwert- und Diätkost. Für die All-inclusive-Gäste gibt es zudem das Spätaufsteherfrühstück, das Mittagsbuffet, die Snacks für Zwischendurch, Kaffee/Tee, Kuchen und Eis. Die Getränke im Hotel gibt es rund um die Uhr. Tagsüber können Sie sich auch an der Strandbar stärken.

Das Hotels wird übrigens hauptsächlich von deutschen Gästen besucht. Ausweisen im Hotel kann man sich mit seiner Zimmerkarte, d. h. man muss also keine Armbändchen tragen.



Julia Ramsauer

Andalusien – faszinierende Natur, weiße Dörfer und Kunststädte

Im Februar 2013 durfte Julia Ramsauer, vom ITO-Reisebüro in Passau, das Land und die Kultur Andalusiens kennenlernen. Sie bestaunte maurische Paläste, Kathedralen, Moscheen, orientalische Gärten, in denen Orangenbäume blühen und Granatäpfel reifen, und die weißen Dörfer, die sich entlang der Küste an die Felsen hängen. Die Landschaft ist geprägt durch endlose Olivenhaine und breite Sandstrände an den Küstenabschnitten.



Reiseverlauf:

1. Tag Malaga

Ankunft am Vormittag in Malaga und Transfer zum Hotel mitten in der Altstadt. In Malaga spazieren wir durch die Altstadt und begeben uns auf die Spuren Pablo Picassos rund um den Plaza de la Merced. Seit 2003 können Sie seine Werke im Picasso Museum seiner Geburtsstadt bewundern.  

2. Tag Granada

Entlang der Küste, dann über die Berge – geht die Fahrt von Malaga nach Granada. Auf dem Weg durch die Hügellandschaft begleiten uns Obstplantagen. Hier und da blühen Mandelbäume. Nach knapp 160km erreichen wir Granada – ein Stadttraum! Sehenswert ist die königliche Kapelle, in der die katholischen Könige, Isabella und Ferdinand, ruhen. Ein Spaziergang durch das Maurenviertel Albaicin lässt den Tag ausklingen. Höhepunkt hier ist der Blick von der Plaza San Nicolas auf die Alhambra vor den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada. Genießen Sie abends einen Cocktail in den Bars – gleich um die Ecke des Hotels.

3. Tag Cordoba

Heute steht die Besichtigung der berühmten Alhambra an! Die besten Künstler Andalusiens schufen hier zum Ruhme Allahs ein Abbild vom Paradies. Bestaunen Sie filigrane Arabesken, Kalligrafien aus Zedernholz und Marmorstaub. Immer wieder tauchen Brunnen auf, aus denen Wasser im Überfluss sprudelt! Beeindruckend sind die Gärten des Generalifes. Nachmittags geht die Reise Richtung Cordoba fort. Auf der Fahrt begleiten Sie Olivenhaine. Ein besonderer Tipp: Genießen Sie spanische Spezialitäten in einer der ersten Adressen in Cordoba – dem Bodegas Campos.

4. Tag Cordoba

Auf 800 Säulen entstand das religiöse Herz Cordobas – die Hauptmoschee der Kalifen, die Mezquita. Heute feiern hier Christen das letzte Abendmahl. Sehenswert hier ist auch der Orangenhof. Nach der Besichtigung zieht es uns in die Blumenhöfe der jüdischen Viertel. Als kleine Abwechslung besuchen wir das traditionelles Gestüt Yeguada Almuzara vor den Tore der Stadt und bewundern die Stars der andalusischen Pferdezucht. Auf der Rückfahrt nach Cordoba machen wir einen kleinen Abstecher zur Medina Azahara – der Kalifenstadt. Nach nicht einmal 100 Jahren ging diese mit den Kalifen unter. Am Abend geht es auf Tapastour durch Cordoba.

5. Tag Sevilla

Nach knapp 150 km erreichen wir Sevilla – die andalusische Hauptstadt. Höhepunkt der Stadt ist die Kathedrale. Sie gilt als größte Kirche Spaniens und besitzt den größten Altar und das Mausoleum des Kolumbus! Vom Glockenturm, der Giralda, schauen wir über Sevilla. Der Maria-Luisa-Park, auch die grüne Lunge der Stadt, besticht mit einer toll angelegten Gartenanlage. Den Nachmittag können Sie frei planen!  

6. Tag Sevilla / Antequerra

Heute steht der Alcazar, der Königspalast, auf dem Programm. Hierhin kommen noch Heute die Spanischen Könige. Nach der Besichtigung geht es Richtung Antequera, ca. 160 km. Ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt hilft uns zu orientieren. Mit dem Bus geht es hoch hinaus! Wir besichtigen die El Torcal, Karstkathedralen und steinerne Riesen. Mit etwas Glück kann man von hier auch das Meer und Afrika sehen!

7. Antequerra / Torremolinos

Als krönenden Abschluss schlendern Sie die Strandpromenade in Torremolinos entlang und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Ein toller Abschied von Andalusien.

Wenn ich Sie für eine Reise nach Andalusien begeistern konnte, dann können Sie mich gerne in Ihrem ITO-Reisebüro Passau kontaktieren.



Jasmin Pelcz

Brüssel

Die belgische Hauptstadt und das Herz der Europöäischen Union hat man nicht unbedingt auf dem "Wunschzettel". Aber dass Brüssel unbedingt eine Reise wert ist, durfte ich selbst erfahren..



In Brüssel angekommen wurden wir durch den Flughafen geführt und durften die Businesslounge der Brussels Airline benutzen. Als die Gruppe komplett war, wurden wir mit einem Bus abgeholt und ab sofort hieß es “Sightseeing”!

Zuerst ging es an den Residenzen der Könige vorbei zum Atomium. Das Atmomium in Brüssel gehört neben dem Eifelturm zu den tollkünsten Gebäuden in Europa. Es befindet sich in Laeken, auf dem Heysel-Plateau, im Brüsseler Norden und ist das Wahrzeichen der Weltausstellung von 1985. In dreien der insgesamt 9 Kugeln sind in regelmäßigen Abschnitten Ausstellungen zu besuchen. In der vertikalen Röhre fährt ein Aufzug von der unteren Kugel über die mittlere bis in die Panorama-Kugel. Durch die schrägen Röhren kann man über Belgiens längste Rolltreppen oder normale Treppen in die anderen Kugeln gelangen.

Mit dem Bus ging es in Richtung ”Berlaymont-Gebäude”. Dies ist eines der zentralen Gebäude der Europäischen Union in Brüssel und beherbergt neben dem Präsidium mehrere Abteilungen der Europäischen Kommission. Es liegt am Ende der Wetstraat  am Schuman-Kreisel und ist umgeben von zahlreichen europäischen und internationalen Institutionen. Bei den meisten wird dieser Stadtteil auch als „Europa-Viertel“ bezeichnet.

Vorbei am Planetarium, am Miniaturland und am Fußballstadion, ging es weiter in die unheimlich schöne, verwinkelte und romantische Altstadt Brüssels. In der Altstadt herrscht ein “Getümmel” vieler verschiedener Kulturen und Sprachen. Man hört viel Flämisch, Belgisch, Französisch, Englisch und aber auch Deutsch. Egal wo man schaut, in fast jeder Ecke findet man einen Chocolatier und wenn man Ihn nicht gleich sieht, man riecht schon den Duft der einzigartigen Schokolade. Als der “High-Society” Tipp zählt in Brüssel die Einkaufspassage “Galerie du Roi”. Wenn man sich oder jemanden ein besonderes Geschenk machen will – hier finden Sie unter anderem Taschen von “Delvaux” für über 17000 EUR und noch vieles mehr. Die Galerie zählt zu den schönsten historischen glasüberdachten Galerien der Welt. Früher wurde Eintritt verlangt, um durch die Galerien flanieren zu dürfen.

Nach dem Mittagessen ging es weiter in die tiefen der Altstadt und wir machten uns auf die Suche nach Mannekin Pis. Die 61 Zentimeter hohe Statue aus Bronzewurde 1619 vom Brüsseler Bildhauer Hieronimus Duquesnoy  geschaffen.Die Statue wird von Zeit zu Zeit eingekleidet. So posiert sie beispielsweise bei Länderspielen im Trikot der belgischen Fußballnationalmannschaft oder wird an den Geburtstagen von Elvis Presley oder Wolfgang Amadeus Mozart entsprechend verkleidet. Die Statue besitzt mehr als 900 verschiedene Kostüme. 1985 hat das Manneken Pis mit Jeanneke Pis ein weibliches Gegenstück bekommen, diese ist eine Brunnenfigur die ein im Hocken urinierendes Mädchen darstellt und “hinter Gittern” ausgestellt wird. Auch Sie wird von Zeit zu Zeit eingekleidet.

Beeindruckend fanden wir Alle den “Kern der Stadt” – den Rathausplatz. Hier stellen Künstler Ihre Malereien aus, Schulklassen führen in Mitten des Platzes ihren Unterricht fort, man genießt einen Kaffee in der Sonne und weilt inmitten des Getümmels. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum königlichen Palast, welcher sich mitten im Zentrum befindet und der offizielle Palast des Königs der Belgier, ist. Er befindet sich gegenüber dem Palast der Nation am anderen Ende des Königlichen Parks.

Der krönende Abschluss des Tages war nun noch der Besuch des “Museé Magritte Museum”. René Magritte gehört zu den wichtigsten Vertretern des belgischen Surrealismus. In seinen Werken benutzte er immer wiederkehrende Objekte wie zum Beispiel den Apfel, die Pfeife, die Taube, den blauen Himmel mit weißen Wolken, das Ei, den Löwen oder Menschen mit einem Tuch vor dem Gesicht. Die meisten seiner Malereien bezogen sich auf Kindheitserinnerungen wie den Fesselballon, der auf dem Elternhaus abstürzte, oder die tot aufgefundene Mutter mit einem Nachthemd über dem Kopf. In seinen Bildern setzte er verblüffende Gegensätze in seinen Bildern ein.

Leider mussten wir nach dem Besuch auch schon wieder auf Wiedersehen Brüssel sagen, da wir auf den schnellsten Wegen zum Flughafen mussten wegen eines Fluglotsenstreiks. Unser Flieger sollte um 20:15 Uhr gehen, daraus wurde dann jedoch 21:50 Uhr.

Ich hatte einen 23 Stunden Tag aber trotz Allem kann ich Brüssel als Städtereise nur weiterempfehlen. Sie sollten sich nur ein bisschen mehr Zeit nehmen…! Bei Fragen oder auch konkreten Angebote stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung



Dieter Ambros

Lissabon

Lissabon ist – ähnlich wie Rom – auf sieben Hügeln erbaut. Die Stadtbesichtigung ist deshalb auch ein permanentes auf und ab. Hilfreich sind die sog. „ELEVADORES“, Aufzüge aus dem Beginn des vergangenen Jahrhunderts, die den Aufstieg in die höher gelegenen Stadtviertel erleichtern. Ich war schon mehrfach in Lissabon im frühjahr, im Sommer und auch ind er Vorweihnachtszeit.



Ankunft:

Kommen Sie mit dem Flieger in Lissabon an, so fahren Sie entweder mit dem Taxi (ca € 20,00) direkt in Ihr Hotel in der Innenstadt oder mit dem AEROBUS ca. € 5,00 p. Pers. zum Bahnhof Rossio.  Vom Flughafen zur Innenstadt sind es lediglich ca. 7 – 8 km.

Schon der Landeanflug ist meist eine " Stadtrundfahrt", wenn der Flieger über die Stadt schwebt, um draussen über dem Atlantik eine Schleife zu ziehenieht um dann erneut über die Stadt den Flughafen anzusteuern.

Hoteltipp:  Lisboa Plaza

Steht man vor einer riesigen Auswahl von Hotels, ist es schwer sich zu entscheiden. Wir haben das 4-Sterne-Hotel Lisboa Plaza gewählt, da es in einer ruhigen Seitenstraße der „Hauptschlagader“ Avenida Liberdade liegt. In nur 5 Minuten schlendert man vom Hotel über den Prachtboulevard zum Bahnhof Rossio und von dort ins Altstadtviertel Baixa. Auch die Metrostation ist praktisch direkt vor der Haustür. Der AEROBUS fährt, vom Flughafen kommend,  auch die Avenida entlang. Auf der ruhigen Sonnenterasse im Obergeschoss kann man sich gemütlich in die mitgebrachte Literatur einlesen und  erste Besichtigungspunkte festlegen. Ein – für heutige Standards – eher kleines Zimmer mit einem kleinen Bad (gesamt ca. 20 qm) stört uns beim Stadtbesuch nicht, wichtiger für uns war die strategisch gute Lage dieses Hauses.

Die Stadt:

Lissabon ist – ähnlich wie Rom – auf sieben Hügeln erbaut. Die Stadtbesichtigung ist deshalb auch ein permanentes auf und ab. Hilfreich sind die sog. „ELEVADORES“, Aufzüge aus dem Beginn des vergangenen Jahrhunderts, die den Aufstieg in die höher gelegenen Stadtviertel erleichtern. Ansonsten braucht man eigentlich für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt kein Verkehrsmittel. Frei nach dem Motto „nur wo Du zu Fuß warst, warst Du wirklich“ haben wir die Topographie angenommen und wurden belohnt mit herrlichen  Ausblicken und Fotomotiven. Die schönste Sicht auf die gesamte Altstadt und den Tejo hat man zweifellos vom Castelo de Sao Jorge.

 

Natürlich diktiert der Reiseführer unsere Wege und wir bewegen uns dort, wo sich alle Besucher bewegen. Und schon bald haben wir nach dem Castelo auch die Kathedrale Se entdeckt.

 

Ein absolutes Muß ist wohl die Fahrt mit der Tramlinie 28, die durch die Altstadtviertel Alfama, Baixa, Chiado und Bairro Alto ans westliche Ende der Stadt rumpelt. Auf dem Rückweg sollten man unbedingt im legendären „Cafe Brasileira“ bei einer bica (Art Espresso) innehalten, auch wenn es etwas teuerer ist als andere Cafes.

Kulinarisches:

Das kulinarische Angebot in der Stadt ist international und grenzenlos, wenngleich der Schwerpunkt natürlich auf Fisch liegt. Den Lokalen auf der Rua Augusta merkt man an, dass sie nicht um Kunden buhlen müssen, sie fertigen eher lieblos ab. Viel schöner, gemütlicher und romantischer sind die vielen Lokale im höher gelegenen Stadtteil Bairro Alto, der abends aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und ein turbulentes Nachtleben bietet.

 

Eine „Pflichtbesichtigung“ ist natürlich auch Belem, ca 7 km westlich der Stadt mit dem Torre de Belem, dem Hieronymuskloster und dem Seefahrerdenkmal.  Eine Schiffsrundfahrt bis Belem (Beginn in Lissabon, Cais do Sodre) dauert ca eine 1 Stunde und kostet. €15,00. Vom Wasser aus hat man tolle Fotomotive auf die Stadt und Wahrzeichen von Belem.

Belem:

Eine „Pflichtbesichtigung“ ist natürlich auch Belem, ca 7 km westlich der Stadt mit dem Torre de Belem, dem Hieronymuskloster und dem Seefahrerdenkmal.  Eine Schiffsrundfahrt bis Belem (Beginn in Lissabon, Cais do Sodre) dauert ca eine 1 Stunde und kostet. €15,00. Vom Wasser aus hat man tolle Fotomotive auf die Stadt und Wahrzeichen von Belem.

 

Wer Belem ausführlicher besichtigen will, z.B. mit einem Besuch des Kutschenmuseums, sollte evtl. die Straßenbahn nehmen.

Umgebung:

Einen weiteren Tag sollte man sich für einen Ausflug entlang der Westküste Estoril, Cascais, Cabo da Roca (westlichster Punkt Kontinentaleuropas) und Sintra einplanen. Die Fahrt kann völlig individuell mit dem Mietwagen oder auch mit einem der unzähligen Ausflugsbusse absolviert werden. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne Dieter Ambros / ITO-Reisebüro Passau unter Tel. 0851 / 54048 zur Verfügung.



Jasmin Pelcz

Madeira – im Zauberbann der Natur

Jasmin Pelcz besuchte die Insel des "ewigen Frühlings" in Form einer Wanderstudienreise, organisiert von STUDIOSUS.



Am ersten Tag flogen wir mit TAP Air Portugal über Lissabon nach Madeira. Nachdem wir mittags angekommen waren, lud uns auch schon die Uferpromenade und das Viertel Santa Maria zum Bummeln, Shoppen und Staunen ein. Unsere Reiseleitung erzählte uns die Geschichte der Stadt, während wir im Schatten der vielen Gärten mit üppiger Vegetation gespannt auf die Insel waren. Im Hintergrund fand die Buchmesse, ein alljährliches Event, das jedes Jahr im Mai eine Woche lang in Funchal in der Avenida Arriaga veranstaltet wird, statt. Am Nachmittag waren wir bei Senhor Edmundo, dem Besitzer einer der letzten traditionellen Weinkellereien auf Madeira zu Gast. Wir sprachen mit ihm über das Leben auf der Insel und ließen uns genau zeigen, wie man aus den süßen Trauben Madeirawein macht. Bei einem „Saúde!“ (port. Prost) probierten wir einen Tropfen des Weines. Im Anschluss wurden wir zu unserem Hotel „Quinta Splendida“ gefahren.

Am zweiten Tag standen frischer Degenfisch und exotische Früchte auf dem Programm. Unsere Reiseleitung zeigte uns in der bunten Markthalle von Funchal alle Leckerbissen. Danach ging es hoch nach Monte – und zwar mit der Seilbahn. Der unglaubliche Blick auf die Insel und die Stadt wird uns wohl immer unvergesslich bleiben – schön, all die Gärten und Schluchten unter uns! José Berardo hat sich hier seinen persönlichen Traum verwirklicht. Der Monte Palace Garden ist eine Symbiose aus einheimischen und exotischen Pflanzen, kombiniert mit vielen außergewöhnlichen Kunstwerken aus verschiedenen Ländern. In der Wallfahrtskirche, der„Nossa Senhora do Monte“ (unsere liebe Frau von Monte) ist, der heute selig gesprochene Kaiser Karl I. von Österreich, begraben. Wer wollte, konnte mit einem Korbschlitten die Straße wieder runterfahren. Auch heute noch in Gebrauch ziehen sie Jahr für Jahr Tausende von Touristen an, die sich diesen Nervenkitzel, bei hoher Geschwindigkeit auf den engen, kurvigen Straßen nach Funchal hinunter zu rutschen, aussetzen wollen. Die zweisitzigen Korbschlitten gleiten auf Holzkufen, geschoben und gesteuert von zwei, in weißer Leinenkleidung und einem Strohhut bekleideten Männern, die die Gummisohlen ihrer Stiefel als Bremsen benutzen. Abends konnten wir das tradtionelle „Zwiebelfest“ von Canico, erleben. Das Zwiebelfestival findet in der Stadt Caniço am Padre Lomeliono Square (vor der Kirche) statt. Diese beliebte Kulturveranstaltung hat bereits Tradition und findet seit vielen Jahren statt; Hauptattraktion ist die Zwiebelparade mit den dekorierten Fahrzeugen und die verblümte Versteigerung der Zwiebeln. Uns bot  sich die Gelegenheit, die Zwiebelausstellung zu besuchen, verschiedene Musikattraktionen zu hören und mehrere traditionelle Delikatessen zu kosten.

Am dritten Tag entführte uns unsere Reiseleitung in den Süden, auf eine der höchsten Steilklippen der Welt, den „Cabo Girao“. Seine Höhe wird mit 560 bis 589 m angegeben und ist damit eine der höchsten Steilklippen Europas. Anschliessend wanderten wir ca. 2 ½ Stunden entlang der Levada do Paul und bestaunten die malerische Hochmoorlandschaft mit dem Meer am Horizont. Beeindruckend für uns Alle war der ständige Klimawechsel in den höheren Lagen. Wir bekamen den Tipp, uns laut dem „Zwiebelprinzip“ für die Wanderung einzukleiden, welchen wir auch zum Glück angenommen haben. Anfangs hatten wir herrliches Wetter mit Sonnenschein, doch nach jeder Kurve überraschte uns ein anderes Klima – einmal Wind, einmal Regen und danach wieder Sonnenschein. Der fantastische Blick und die weidenden Kühe haben diesen Klimawechsel jedoch in den Hintergrung gestellt. Im Weinbauernort Porto Moniz konnten wir uns einen frischen Fisch gönnen und anschließend im Naturschwimmbecken abkühlen. Zurück ging es über die Küstenstraße und Sao Vicente.

Was die Korbmacher außer Schlitten noch aus den Weidezweigen flechten können, sehen wir am vierten Tag in Camacha, dem Zentrum der Korbmacher. Genau hier fand auch 1875 das erste Fußballspiel auf der Insel statt. Wir wanderten ca. 3 Stunden entlang einer Levada durch Heide- und Waldlandschaften nach Portela. Uns bot sich ein ständiger Blick auf die terrassenförmig angelegten Gärten mit Bananenstauden oder Palmenhainen. Am Rande von Funchal machten wir Halt bei Dona Esmeralda und Ihrem kleinem, wild wachsenden Kraütergarten. Bei Kraütertee und selbst gebackenem Kuchen plauderten wir mit Ihr über die verschiedenen Pflanzen in Ihrem Garten, ihre heilende Wirkung auf Mensch und Tier, das Klima und Gott und die Welt.

Der fünfte Tag war auch leider schon unser letzter Tag auf der Insel. Um 6.20 Uhr mussten wir Abschied nehmen von der Insel, die das ganze Jahr mit Ihrer üppigen Blütenpracht Touristen in Ihren Bann zieht. Die weit geschwungenen tiefen, grünen Täler wechseln sich ab mit herrlichen Wäldern, Terrassenfeldern, wildromantischen Felsküsten und spektakülären Berglandschaften. Die Tage auf Madeira werden für mich unvergesslich bleiben.

Wenn Sie neugierig auf die Insel geworden sind, dann kontaktieren Sie Frau Jasmin Seidl vom ITO Reisebüro Passau.



Jasmin Pelcz

Arosa Donaukreuzfahrt Weihnachtsmärkte im Dezember

Ein besonderes Erlebnis sind die Weihnachtsmärkte an der Donau im Dezember. Am schönsten zu erkunden sind sie im Rahmen einer Flussreise. Die Fahrt beginnt in Passau und führt über die Wachau, Wien, Linz zurück nach Passau.

 

 



1. Tag: Einschiffung und Bezug der Kabine

Ab 14 Uhr konnten wir auf das Schiff und unsere Kabine beziehen. Um 16 Uhr fand die Auslaufparty auf dem Achterdeck statt. Nach der Auslaufparty ist die Teilnahme für alle Passagiere an der Sicherheitsunterweisung Pflicht. Im Anschluss erfuhren wir in der Day Lounge mehr zum Leben an Bord und die angebotenen Landausflüge dieser Reise wurden näher vorgestellt.

Nach dem Abendessen, ab 20:30 Uhr lud der Kapitän zu einem Welcome Drink in die Lounge Bar ein. Dort wurden wir herzlich Willkommen geheißen, die Crew wurde vorgestellt und natürlich wurde auch auf eine unvergessliche Reise angestoßen.

Nachts ging es Richtung Wien.

 

2. Tag: Wien

Nach dem Frühstück bekamen wir eine Schiffsführung, wir sahen uns die Kabinen, den Spa- und Fitnessbereich, die Crewunterkünfte, die Küche und die Wäscherei, an. Anschließend wurde in der Lounge ein Film über das Donaudelta gezeigt.

Gegen 14:30 Uhr kamen wir in Wien an. Um 15 Uhr wurden wir zu einer Stadtrundfahrt-/gang abgeholt. Alle Gäste erhalten an der Rezeption ein Audiogerät, welches unbedingt zu den geführten Ausflügen mitgenommen werden muss.

Das Wiener Riesenrad, eines der Wahrzeichen von Wien, sieht man schon vom Weiten. Leider ließ es unser Tagesablauf nicht zu, uns den Prater anzusehen. Wenn Sie aber in Wien sind, gehört eine Rundfahrt damit unbedingt auf die Tagesordnung. Den unverwechselbaren Blick über Wien werden Sie nie vergessen.

Das Hundertwasserhaus stand auf unserer Liste. Auf Wunsch von Wiens Oberbürgermeister, Leopold Graz, lies der Maler Friedensreich Hundertwasser 1977 seine blühende Fantasie spielen und entwarf das berühmte Hundertwasserhaus. In dem Haus finden Sie keinen geraden Boden und keine geraden Wände. Die Möbel wurden extra für dieses Haus gebaut.

Das Schloss Belvedere stand leider nicht auf unserem Plan aber wer sich für Barock begeistert, für den ist es ein Muss, da es zu den schönsten barocken Bauwerken zählt. Es wurde als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen erbaut.

Auf unserem Plan stand die Hofburg zu Wien. Sie war ab dem 13. Jahrhundert die Residenz der Habsburger und ist nun seit 1945 der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten. In ihr findet sich der größte Teil der österreichischen Nationalbibliothek, verschiedene Museen (z.B. Albertina) und auch das Bundesdenkmalamt.

Zum Schluss besuchten wir noch den Wiener Christkindlmarkt, welcher direkt vor dem Rathaus mit seinen beleuchteten Bäumen für weihnachtliche Stimmung sorgt. Direkt gegenüber die hell erleuchtete Wiener Staatsoper, das "Erste Haus am Ring" , ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Sie wurde im Mai 1925 mit einer Premiere von Don Giovanni von Mozart eröffnet.

An diesem Abend konnte man sich zu einem "Vine & Dine" Dinner bei Arosa anmelden. Hier wurde uns ein 4-Gänge-Menü mit passender Weinbegleitung und einem abschließenden Digestif serviert.

 

3. Tag: Wien

Der heutige Tag stand uns zur freien Verfügung. Ein Teil der Gruppe erkundete nochmals Wien, der andere Teil war im Spa-Bereich oder hat es sich in der Day-Lounge gemütlich gemacht und den Ausblick auf die Wiener Neustadt genossen. Ab 18:30 Uhr fand die Auslaufparty auf dem Achterdeck statt.

 

4. Tag: Linz

Geplante Ankunftszeit in Linz wäre heute 14:30 Uhr gewesen. Leider sind wir an diesem Tag erst um 17 Uhr in Linz angekommen, da es in der Nacht mit anderen Schiffen an der Schleuse Probleme gab und wir eine Wartezeit von ca. 4 Stunden hatten. Nach der letzten Schulung auf dieser Reise wurde uns die Kapitänsbrücke gezeigt. Es wurde uns fast jedes Instrument erklärt und wir konnten auch Fragen stellen. Im Anschluss hat sich noch der Schiffstechniker für uns Zeit genommen. Als wir gegen 17 Uhr in Linz angekommen sind, wurden wir auch gleich zum Stadtrundgang abgeholt. Linz ist mit seinen 200.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Österreich nach Wien und Graz. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Linz sind der Hauptplatz mit seinem großen Monument "Kepplerhaus", das Mozarthaus und der neue Dom.

 

5. Tag: Passau

Leider hieß es heute schon wieder Abschied nehmen von einem tollen Schiff und einer sehr freundlichen und immer hilfsbereiten Crew. Bis 09:30 Uhr mussten wir die Kabinen verlassen.