Die Idee

Wir wollen helfen. Vor dem ersten Engagement stellten sich natürlich viele Fragen:

Die Touristik in Deutschland ist eine Familie. Irgendwie kennt jeder jeden. So war es nicht schwer, dass die richtigen Partner zusammenfinden.

Reiner Meutsch, langjähriger Geschäftsführer des Reiseveranstalters "Berge & Meer" erfüllte sich mit fast 50 Jahren einen Lebenstraum. Er erwarb die Privatpilotenlizenz und flog mit einem Partner einmal um die Welt. Bei dieser Reise reifte auch der Entschluss, dem Leben nochmal eine weitere Wendung zu geben. Er gründete die Stiftung fly & help.  

DER-Touristik GmbH in Frankfurt ist der führende Fernreiseanbieter in Deutschland. Als Unternehmen ist es normal, richtig und wichtig, gewinnorientiert zu wirtschaften. Aber auch bei DER hat man erkannt, dass man "etwas zurückgeben" muss. Aus dieser Erkenntnis entstand das Projekt "DER Welt verpflichtet".

Wir sind Mitglied der Kooperation BEST-Reisen. Mit über 600 Büros bundesweit sind wir die führende, unabhängige Reisevertriebsorganisation in Deutschland. Für uns stand fest, egal was wir tun, es werden Kinder im Fokus unserer Aktivitäten stehen. Unser Ziel: eine Schule pro Jahr.  

  

   

2016 Schulprojekt Rugege / Tansania abgschlossen

November 2016: Knapp 10 Monate sind zischen dem Projektstart und der Eröffnung des Anbaus von zwei Klassenzimmern für die Grundschule in Rugege/Tansania vergangen. Die Finanzierung erfolgte mit Spenden der BEST-Reisebüros. Eine 10-köpfige Delegation der Reisebürokooperation überzeugte sich Ende Oktober 2016 vor Ort von der Fertigstellung.   

Hintergrund der Aktivität:

Das Projektgebiet Izigo liegt in der Region Kagera, im Nordwesten Tansanias und grenzt an den Viktoriasees. Dort sind die Menschen besonders arm und benachteiligt. Im ländlichen Tansania haben die Menschen kaum Zugang zu guten Schulen. Nur wenige ausgebildete Lehrer sind bereit, in eine Armutsregion zu ziehen. Deshalb unterrichtet ein Lehrer in Izigo durchschnittlich 68 Schüler in einer Klasse; 4 Schüler müssen sich ein Buch teilen.

Viele Kinder in Izigo besuchen den Unterricht nicht regelmäßig. Die Gründe dafür sind vielfältig: Besonders bedürftige Familien können sich nicht immer Schuluniformen und -material wie Hefte und Stifte oder die Gebühren für Prüfungen und weiterführende Schulen leisten. Doch eine grundlegende Schulbildung – etwa Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen – sind elementar wichtig für die Zukunftschancen der Kinder und für die Entwicklung ihrer Heimat.

Insbesondere sehr benachteiligte Kinder wie Waisen und Kinder aus Familien, die von HIV und Aids betroffen sind, besuchen die Schule nicht regelmäßig. Ebensowenig Kinder, deren Zuhause von den Dorfschulen weit entfernt liegt. Bei vielen ist der Wunsch nach dem Schulbesuch trotzdem sehr ausgeprägt. Sie benötigen Hilfe, um sich (wieder) in den Schulbetrieb einzufinden.  

Förderumfang:

Die Mädchen und Jungen in Izigo sollen nicht nur gern zur Schule gehen, sondern auch ein sicheres und angenehmes Umfeld vorfinden, das zum Lernen anregt und auch die Eltern motiviert, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Dazu sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:  

Zunächst werden gemeinsam mit Eltern, Lehrern, Behördenvertretern sowie den ehrenamtlichen Helfern der Schulkomitees Maßnahmen geplant und Verantwortlichkeiten aufgeteilt. Die Dorfgemeinschaften werden lokal verfügbare Baumaterialien wie Holz, Sand und Steine beitragen. Die Lehrer werden Vorschläge zur Anschaffung der Bücher und Lehrmittel erarbeiten. Mehr Spaß am Lernen sollen auch die Bibliotheken bringen, in denen sich Kinder und Lehrer informieren, ihre Kenntnisse vertiefen und eigenständig weiterlernen können.

Partner:

Herzlichen Dank an unsere Kunden, die mit ihren Buchungen dazu beitragen, dass wir helfen können!!

2017 Schulprojekt Chamka Tabun / Kambodscha

Auch wir fühlen uns der Welt verpflichtet. Gemeinsam mit unseren Kollegen der Kooperation BEST-Reisen versuchen wir, jährlich eine Schule für die Ärmsten der Armen zu bauen. Speziell Kinder brauchen unsere Hilfe und Bildung ist vielleicht der wichtigste Baustein um der Armut zu entfliehen. Bereits beschlossenen Sache: unser neues Schulprojekt in Chamka Tabun / Kambodscha 2017.

Ungeachtet des florierenden Tourismus ist Kambodscha immer noch eines der ärmsten und unterentwickelten Länder Südostasien. Die Entwicklung ländlicher Gemeinden ist stark rückständig, da Korruption und Eigeninteressen das Wachstum behindern.

Die Primarschule Chamka Tabun liegt im Grenzgebiet zu Thailand im Nordwesten Kambodschas. Das Dorf wurde 2000 gegründet. Hier leben 890 Einwohner aus 196 Familien. Die meisten Bewohner gehören verschiedenen Khmer Ethnien an. Der Gemeinde fehlt es an Wasserressourcen, Elektritzität, eine Gesundheitsversorgung sowie an Infrastruktur.

Seit 2005 verfügt das Dorf über eine Primarschule, die 158 Schülern (6 - 12 Jahre alt) eine Grundausbildung der Stufen 1 bis 6 ermöglicht. Sie besteht aus drei verfallenen Holzhütten und einer wandlosen Pagode, die als Schulzimmer dienen. Die Gebäude sind heute unhygienisch, überfüllt und in einem katastrophalen Zustand. Die Zufahrtsstraßen sind in der Regenzeit kaum passierbar.

Wir haben beschlossen, ein neues Schulgebäude mit 4 vollständig ausgestatteten Klassenzimmern sowie Toiletten zu bauen. Es wird groß genug sein, um der erwarteten Zuwachsrate der Schüler in den kommenden Jahren gerecht zu werden. Die Toiletten erhöhen den Hygienestandard.

Die Gemeinde wird in das Projekt einbezogen. Diese Einbindung ist wichtig, da es die Gemeinschaft bestärkt, mit Stolz die Verantwortung für die Schule zu übernehmen. Die Gemeinde beteiligt sich, indem sie das Grundstück für das Gebäude vorbereitet, das Fundament legt, und einen Zaun um die Schule baut. Nach Abschluss des Bauprjoekts wird die Gemeinde für die Instandhaltung des Schulgebäudes Sorge tragen.

Unsere Partner:

 

Wir danken unseren Kunden, die uns mit ihren Buchungen in die Lage versetzen zu helfen.